Einblicke in Agentic Commerce: Die Perspektive von Stripe

Der KI-gestützte Handel, auch "Agentic Commerce" genannt, gewinnt an Bedeutung. In einem aktuellen Interview mit Retailgenic erläutert Maia Josebachvili, Chief Revenue Officer of AI bei Stripe, die Strategie des Unternehmens in diesem Bereich.

Ein zentraler Punkt ist die bereits stattfindende Veränderung im Konsumentenverhalten: Nutzer beginnen, Sprachmodelle (LLMs) für Produktrecherchen und Einkaufsentscheidungen zu verwenden.

Für Händler bedeutet dies, die Sichtbarkeit ihrer Produkte in KI-gestützten Systemen zu gewährleisten und gleichzeitig die Kontrolle über den Bezahlvorgang zu behalten. Aspekte wie Betrugsprävention und Identitätsprüfung werden dabei zu wichtigen Themen.

Die Strategie von Stripe konzentriert sich dabei auf mehrere Bereiche:

  • Agentic Commerce als einer von vier KI-Schwerpunkten.

  • Die Entwicklung eines "Copilot Checkout", der Bezahlvorgänge direkt in Chat-Anwendungen integriert.

  • Die Gewährleistung von Kontrolle und Sicherheit für die Händler.

Die Entwicklung zeigt, dass sich Agentic Commerce zu einem relevanten Kanal entwickelt. Stripe ist dabei Partner des Agentic Commerce Protocols (ACP) von OpenAI. Konkurrenz kam vor kurzem durch die Google-Allianz mit dem Universal Commerce Protocol (UCP) Händler, die ihre Kataloge für KI-Systeme zugänglich machen und sich auf die neuen Anforderungen einstellen, können sich frühzeitig positionieren.

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